| Begriff | Definition |
|---|---|
| Add-On |
[das; wörtlich: etwas Hinzugefügtes] Bei dem Begriff Add-on handelt es sich um eine allgemeine Bezeichnung für eine Erweiterung. Das Add-on dient im wesentlichen der Steigerung und Erweiterung eines Systems. Man unterscheidet Software und Hardware Add-ons. Software-Add-ons können zum Beispiel Leistungsumfangserweiterungen von Anwendungsprogrammen, Hilfsprogrammen, Spielen oder Betriebssystemen sein. Hardware-Add-ons hingegen Hardware-Komponenten wie Koprozessoren, 3D-Grafikkarten, Speichererweiterungen und andere Komponenten die den Rechner in seinen Fähigkeiten erweitern. In den meisten Fällen ist ein Add-on nicht allein lauffähig es wird häufig eine vorinstallierte Software-Version oder Hardware-Komponente benötigt. |
| AJAX |
"Asynchronous JavaScript and XML". Es ermöglicht, innerhalb einer HTML-Seite eine HTTP-Anfrage durchzuführen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen. |
| Android |
Android ist ein Betriebssystem für mobile Geräte – zum Beispiel für Handys bzw. Smartphones, Tablet PCs und Netbooks. Es basiert auf Linux. Die Entwicklung wurde maßgeblich von Google gestartet und vorangetrieben. Die Entwicklung von Android wurde von Google im November 2007 bekannt gegeben – neben Google waren daran 33 weitere Mitglieder der Open Handset Alliance beteiligt. Android ist freie Software und steht unter der Apache-Lizenz 2.0. Der Programmcode ist so für jeden einsehbar. Gerätehersteller müssen für die Nutzung von Android keine Lizenzgebühren bezahlen. Ein kleiner grüner Roboter ist das Android-Logo. |
| Antivirensoftware |
Als Antivirensoftware bezeichnet man ein Anwendungsprogramm, das den Befall eines Computers durch Viren, Trojaner und Würmer vorbeugen soll, sowie zum Erkennen und Entfernen dient. In der Regel besteht Antivirensoftware aus einer Reihe verschiedener Programme, die je nach Bedarf eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Virenwächter, die ständig aktiv bleiben und jeden Speicherzugriff überprüfen. Der eigentliche Virenscanner untersucht den Arbeitsspeicher und einzelne Dateien auf eine mögliche Infektion. Er sucht nach bestimmten Byte-Folgen die auf einen Virus schließen lassen. Hat ein Antivirenprogramm einen Virus gefunden, so wird eine Meldung gegeben in der die Datei und der erkannte Virus aufgelistet werden. Im zweiten Schritt versucht die Software den Schädling zu löschen, im einfachsten Fall indem die betreffende Datei gelöscht wird. Nicht alle Virenscanner sind in der Lage Viren zu entfernen, die meisten setzen diese lediglich in Quarantäne. Ein TSR-Programm meldet verdächtige Schreibzugriffe wie zum Beispiel Veränderung von Systemdateien oder ausführbaren Dateien und unterbindet diese auf Wunsch Antivirensoftware ist nur dann effektiv und sinnvoll, wenn sie 1. Regelmäßig eingesetzt wird und 2. immer Up-To-Date ist, d.h. die aktuellsten Virensignaturen und Virenmuster heruntergeladen wurden. |
| API |
[Abkürzung für Application Programming Interface; wörtlich: Schnittstelle für die Programmierung von Anwendungsprogrammen] Bei der EDV Abkürzung API handelt es sich um eine genormte Schnittstelle, bei der es möglich ist von Anwendungsprogrammen auf Funktionen eines Betriebssystem zuzugreifen. Der wesentliche Vorteil einer API-Schnittstelle ist, das nicht der direkte Weg über die Hardware genommen werden muss, wodurch das Portieren von Programmen auf andere Systeme entscheidend erleichtert wird. |
| Arbeitsspeicher |
[englisch: Random Access Memory; wörtlich: Speicher mit wahlfreien Zugriff; Abkürzung: RAM; auch: SD-RAM, DDR-RAM] Beim Arbeitsspeicher handelt es sich um den Hauptspeicher im Computer der aus RAM-Chips besteht und in dem Programme ablaufen sowie Dateien und Programmcodes zwischengelagert werden. Er ist ein sogenannter flüchtiger Speicher, dessen Inhalte beim Ausschalten bzw. bei einem Reset gelöscht werden. Über den Adressbus kann er direkt vom Prozessor angesprochen werden. |
| Auslagerungsdatei |
[englisch: Swapfile; auch: Paging-, Swap-Datei] Bei einer Auslagerungsdatei handelt es sich um eine Datei, die auf der Festplatte von den Betriebssystemen Windows, MacOS oder Unix als virtueller Arbeitsspeicher angelegt wird. Diese Datei wird so benutzt als sei sie ein Teil des realen Arbeitsspeicher. In dieser Auslagerungsdatei werden alle Daten zwischengespeichert, die aus dem Arbeitsspeicher ausgelagert werden, um dort Platz für andere Programme zu schaffen, die den reellen Arbeitsspeicher benötigen. Die Betriebssysteme Windows und MacOS bieten die Möglichkeit eine permanente Auslagerungsdatei auf der Festplatte anzulegen und deren Größe individuell festzulegen. Dadurch das die permanente Auslagerungsdatei soweit wie möglich unfragmentiertgespeichert wird, ist ein schnellerer Zugriff auf die darin abgelegten Daten möglich. Das Auslagern bezeichnet man auch als Swapping. |
| Backup |
[deutsch: Sicherungskopie, Datensicherung] Den Prozess des Kopierens von Daten auf einen Datenträger zu deren Sicherung, nennt man Backup. Im Notfall ist es so möglich die Daten wieder herzustellen, falls diese verloren gegangen oder zerstört worden sind. Mit dem Begriff Backup bezeichnet man allerdings auch den entsprechenden Datenträger auf dem die zu sichernden Daten gespeichert sind. Das Wiederherstellen gesicherter Daten nennt man dagegen Restore. Grundsätzlich wird zwischen einem manuellen Backup, also einem Sicherungsvorgang der von Hand ausgeführt wird, und einem automatischen Backup, also durch spezielle Backup-Software, unterschieden. |
| Betriebssystem |
[englisch: Operating System; Abkürzung; BS, OS] Bei dem EDV Begriff Betriebssystem oder kurz OS handelt es sich um eine Software, die eine Sammlung von Systemprogrammen enthält und im wesentlichen der Steuerung und der Verwaltung von Hardware und Anwendungsprogrammen dient. Das Betriebssystem ist zum Betrieb eines Computers zwingend erforderlich. Es wird beim Einschalten des Computers gestartet und in der Regel vor dem Ausschalten des Computers heruntergefahren, also beendet. Bei älteren Betriebssystemen die auf einer zeichen-, befehls- bzw. zeilenorientierten Benutzeroberfläche basieren, ist das herunterfahren des Betriebssystems vor dem Ausschalten des Computers nicht notwendig. Zu den wichtigsten Aufgaben des Betriebssystems gehören das Verfügbarmachen von installierter, sowie angeschlossener Hardware, die Zuteilung von sogenannten Betriebsmitteln, die Steuerung des Datenflusses, die Bereitstellung von Hilfsprogrammen und Anwendungsprogrammen, Bereitstellung der API-Schnittstelle und Benutzerschnittstelle und die Organisation sowie Verwaltung des verwendeten Dateisystems. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS, Solaris, Unix, Windows, OS/2 oder System 7.5 von Macintosh. |
| Betriebssysteme |
DOS Windows 95/98/2000/XP Windows Server 2000/2003 Windows Vista Linux |
| BIOS |
Bei der EDV Abkürzung BIOS handelt es sich um ein Systemprogramm das sich in einem ROM bzw. EEPROM Chip-Baustein auf dem Motherboard bzw. Mainboard eines Computers befindet. Das BIOS enthält neben Software-Routinen elementare Informationen über die am Computer angeschlossenen Peripheriegeräte und deren Ansteuerung. Die wesentlichen Aufgaben des BIOS sind der Hardware-Selbsttest P.O.S.T. (Abkürzung für Power On Self Test; auch POST), automatische Initialisierung der einzelnen angeschlossenen Hardware-Komponenten soweit sie Plug-and-Play unterstützen und das Einlesen des Boot Sektors bei Disketten oder das Einlesen des Master Boot Record bei Festplatten in den Arbeitsspeicher. Neuere BIOS-Varianten sind ebenso in der Lage den Urlader von einer CD-ROM, DVD oder USB-Stick einzulesen. Ein wesentlicher Bestandteil des BIOS ist das sogenannte BIOS-Setup, das man beim Power On Self Test (auch: P.O.S.T) über die Taste Entfernen erreicht. Über das Setup lassen sich fundamentale Hardware-Einstellungen auslesen, modifizieren und speichern. Dort befinden sich Parameter zur Konfiguration des Mainboards, Festplatte, Bootsequenz, Taktfrequenz, Plug-and-Play, Power-Management, Eingabe/Ausgabe und On-board-Grafikkarte, On-board-Soundkarte und On-board-Netzwerkkarte. Dadurch das diese Parameter durch den Anwender modifizierbar sind, werden diese Informationen nicht auf einem ROM, EPROM oder EEPROM abgelegt, sondern in einem sogenannten batteriegepufferten CMOS-RAM Baustein. Das BIOS-Setup kann mit einem Passwort-Schutz versehen werden. Für den Fall das man sein Passwort vergessen haben sollte, existieren sogenannte Masterpasswörter für die entsprechenden BIOS-Varianten. Es besteht auch die Möglichkeit durch Öffnen einer Drahtbrücke über einen Jumper den Inhalt des BIOS samt Passwort-Schutz zu beseitigen. Da in immer kürzeren Zeitintervallen neue noch Leistungsfähigere Prozessoren und RAM-Beausteine auf den Markt kommen, ist es bei Zeiten zwingend notwendig ein sogenanntes BIOS-Update durchzuführen. Bei einem BIOS-Update wird mit Hilfe eines Flash-Utility Hilfsprogramm das BIOS upgedatet, diesen Vorgang bezeichnet man als "flashen". Leistungsfähige Flash-Utilities überprüfen vor dem sogenannten flashen die Version, erstellen ein Backup und signalisieren auftretende Fehler. WICHTIG: Während des Updates darf der Computer nicht ausgeschaltet werden, das kann zu irreparablen Schäden des Motherboards bzw. Mainboards führen. |
| BITV |
Barrierefreie Webseiten sind so aufbereitet, dass sie problemlos von Programmen für behinderte Menschen übermittelt werden können. In Deutschland müssen per BITV Gesetz alle behördlichen Homepages behindertengerecht sein. |
| Blackberry |
[wörtlich: Brombeere; ähnlich: PDA] Bei dem EDV Begriff Blackberry handelt es sich um ein Organizer ähnliches Mobilgerät mit integrierter Handy bzw. Telefonfunktion. Das PDA-ähnliche Mobilgerät wurde von der Firma RIM (Abkürzung für Research In Motion) entwickelt. Blackberry Mobilgeräte nutzen die gängigen Funknetze wie zum Beispiel GSM, GPRS, CDMA und ermöglichen somit das Abrufen von E-Mail von unabhängigen Standorten aus. In der Regel wird dies durch den sogenannten Push-Service realisiert, bei dem der Server die E-Mail direkt an das Blackberry sendet. Das Blackberry Gerät wird im allgemeinen mit Software und passendem Zubehör ausgeliefert. Den Push-Service für Blackberry-Mobilgeräte bieten verschiedene Dienstleister an wie zum Beispiel T-Online, T-Mobile, Web.de, Nokia, Eplus, jedoch jeweils in Kombination mit einem Vertrag. |
| Blog |
[Kurzform von Weblog; wörtlich: Onlinetagebuch, Webprotokoll] Bei dem EDV Begriff Blog bzw. Weblog handelt es sich um ein in der Regel öffentlich zugängliches Internet-Onlinetagebuch. In diesem Weblog bzw. Blog werden vor allem Surfaktivitäten, Alltagsaktivitäten, Hilfestellungen und Schwerpunkte angesprochen die die jeweiligen Internet-Online-Tagebuch-Führer beschäftigen. Weblogs existieren zu jeglichen erdenklichen Themen, von Suchmaschinen, Suchmaschinenoptimierung (SEO) über File-Sharing-Programme, Motorsport, Reisen und Naturkatastrophen. Häufig findet man auf einem Blog Hyperlinks zu weiterführenden Informationen und auch einen Kommentar-Bereich, auf denen Surfer und Benutzer ihren Kommentar zum angesprochenen Themgebiet abgeben können. |
| Blu-ray |
Ist eine Disk, welche ein Konkurrent und vielleicht auch Nachfolger der DVD sein wird. Der Vorteil ist die viel größere Speicherkapazität von 25 GB auf nur einer Blu-ray. Die Blu-ray Dual Layer Disk speichert insgesamt 50 GB Daten. Ein Blu-ray-Laufwerk ist z.B. in der Playstation 3 integriert. Ein weiterer Vorteil ist die Lesegeschwindigkeit bei der die Blu-ray mit z.B. 4,5 MB/s 4x mal schneller als eine DVD ausgelesen werden kann. |